Ausschreibung Blitz-Mannschaftsmeisterschaft OWL 2026
Bundesverdienstkreuz für Schachfreund Rigobert Ophoff

Unser Ehrenmitglied des Schachverbands Ostwestfalen-Lippe, Rigobert Ophoff, erhält vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, das „Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“
Ein langer Name, eine große Auszeichnung. Aus der Hand der Landrätin des Kreises Gütersloh, Ina Laukötter (in Vertretung von Herrn Bundespräsident Steinmeier), erhielt *Rigobert Ophoff*heute Nachmittag im „Historischen Rathaus“ zu Wiedenbrück im Rahmen einer Feierstunde diese wichtige und großartige Anerkennung für sein bisheriges Lebenswerk.
Die „Gute Stube“ des Historischen Rathauses war gut gefüllt. Neben der Landrätin war auch Bürgermeister Theo Mettenborg anwesend. Vom Schachbund NRW waren der Präsident Ralf Chadt-Rausch und Vizepräsident Finanzen Olaf Winterwerb vor Ort dabei. Der Schachverband Ostwestfalen-Lippe wurde vom Vorsitzenden Hermann Dieckmann vertreten. Den Schachbezirk Bielefeld und den Rhedaer Schachverein vertrat Thomas Bergmann.
Frau Laukötter würdigte ausführlich das Lebenswerk von Rigobert Ophoff. Im Mittelpunkt stand das Schachspiel in all seinen Facetten. Sein schachlicher Weg begann nach dem Zweiten Weltkrieg in Bielefeld-Brackwede, wo er bereits erste Erfolge sammelte. Nach seinem berufsbedingten Wechsel nach Rheda 1951 prägte er die Geschicke des Rhedaer Schachvereins bis heute – 75 Jahre lang. Und das sportlich und administrativ.
Noch im Alter von jetzt 95 Jahren ist er Bestandteil der ersten Rhedaer Mannschaft, die jetzt im zweiten Jahr in der Regionalliga spielt. Über 420 Spiele in Mannschaften des Rhedaer Schachvereins sind dokumentiert, aber es fehlen noch einige Jahrgänge in der Chronik. Es sind also definitiv noch deutlich mehr. Als Geschäftsführer des Vereins hat er über Jahrzehnte dazu beigetragen, dass der Verein jetzt da steht, wo er steht. Ohne ihn würde es den Rhedaer Schachverein so nicht geben.
Ophoff organisierte NRW-Landesmeisterschaften im Seniorenbereich in Rheda-Wiedenbrück.
Daneben war er im Schachbezirk Bielefeld und im Schachverband Ostwestfalen-Lippe über Jahre hinweg in vielen Funktionen aktiv.
Rigobert Ophoff war auch überörtlich tätig. Im „Förderkreis der Senioren im Deutschen Schachbund“ war er Vorsitzender. Für ihn sammelte er auch Spenden.
Noch heute spielt Rigobert Ophoff nicht nur in der ersten Mannschaft des Rhedaer Schachvereins. Er nimmt weiterhin bundesweit an vielen Seniorenturnieren teil.
Sein ehrenamtliches Engagement beschränkt sich aber nicht nur auf den Schachverein. Insgesamt ist Rigobert Ophoff in ca. 25 Vereinen auf lokaler Ebene aktiv, die er aktiv oder passiv unterstützt. Das schließt auch kulturelle und kirchliche Einrichtungen ein. Dazu kommt eine langjährige kommunalpolitische Arbeit.
Gerade unter dem Aspekt „ehrenamtliches Engagement“ ist Rigobert Ophoff ein Vorbild für viele, und verdient die Auszeichnung, die er heute bekommen hat.
Text und Foto: Thomas Bergmann
Einzelpokal OWL
Vorrunde
SB Hellweg-SB Bielefeld
Halbfinale
1 Sieger Vorrunde-SB Porta
2 SB Lippe-SB TWW
Finale
Halbfinale 2-Halbfinale 1
Terminplan 2026/27
OWL‑Einzelmeisterschaft 2026
Die diesjährige OWL‑Einzelmeisterschaft fand in der Mensa der Grundschule am Schloss in Lemgo statt. Da sich im Vorfeld kein Verein als Ausrichter gefunden hatte, übernahm kurzerhand der Schachverband OWL selbst die Organisation des Turniers. Geleitet wurde die Meisterschaft vom 2. Spielleiter des Verbands, Malte Brinkmann, der für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Insgesamt 15 Spielerinnen und Spieler gingen an den Start, darunter vier Frauen. Gespielt wurden fünf Runden im Schweizer System, bei dem Damen und Herren gemeinsam antraten, die Titel jedoch getrennt vergeben wurden.
Der neue OWL‑Meister heißt Leander Jakubek vom Königsspringer Lemgo. Er setzte sich in einem äußerst knappen Rennen gegen Thomas Platz vom Schachverein Ennigerloh‑Oelde durch. Beide erzielten die gleiche Punktzahl und sogar die Buchholz‑Wertung war identisch. Erst ein halber Punkt in der Sonnenborn‑Berger‑Wertung gab den Ausschlag zugunsten von Jakubek.
Den dritten Platz belegte Tobias Schulte vom LSV Turm Lippstadt. Er startete furios mit 3 aus 3 Punkten, setzte jedoch die vierte Runde aus und unterlag in der Schlussrunde dem späteren Turniersieger Jakubek.
Bei den Damen setzte sich Lena Petri vom SK Blauer Springer Paderborn durch und sicherte sich damit den Titel der OWL‑Damenmeisterin 2026.
Nur einen halben Punkt dahinter landete Viktoriia Marchenko vom SK Steinhagen. Punktgleich mit ihr, mit identischer Buchholz‑Wertung, aber einem halben Sonnenborn‑Berger‑Punkt weniger, folgte Lotta Sophie Kowalzik vom SK Turm Lage auf dem dritten Platz der Damenwertung.
Sowohl der Gesamtsieger Leander Jakubek als auch die Damenmeisterin Lena Petri haben sich mit ihren Erfolgen direkt für die OWL‑Einzelmeisterschaft 2027 qualifiziert. Dies wurde ihnen im Rahmen der Siegerehrung vom 2. Vorsitzenden des Schachverbands OWL, Wolfgang Reker, persönlich mitgeteilt, der die Ehrung leitete und beiden die Qualifikation bestätigte.
Ergebnisse: Schachturnier-Ergebnisserver Chess-results.com – OWL Einzelmeisterschaft 2026

OWL-Senioreneinzelmeisterschaft 2026
Vom 7. bis 10. April 2026 wurde in Lage-Hörste die diesjährige OWL-Senioreneinzelmeisterschaft ausgetragen. Zahlreiche erfahrene Schachspieler aus Ostwestfalen-Lippe nahmen an dem traditionsreichen Wettbewerb teil, um den Seniorenmeistertitel auszuspielen. Das Turnier wurde über sieben Runden im Schweizer System durchgeführt und bot den Teilnehmern spannende und hart umkämpfte Partien.
Den Turniersieg sicherte sich souverän Martin Hofmann vom Gütersloher SV. Mit starken 5,5 Punkten aus sieben Partien setzte er sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes und bewies über das gesamte Turnier hinweg große Konstanz.
Den zweiten Platz belegte Jörg Schondelmaier vom SC Leopoldshöhe. Er erreichte ebenfalls starke 5 Punkte und sicherte sich Rang zwei dank der besseren Buchholzwertung von 29 Punkten.
Auf dem dritten Platz landete Francisco Pozo Campos vom SV Königsspringer Lemgo. Auch er kam auf 5 Punkte, musste sich jedoch aufgrund der etwas niedrigeren Buchholzwertung von 28 Punkten knapp hinter Schondelmaier einordnen.
Für die reibungslose Durchführung der Meisterschaft sorgte Turnierleiter Detlef Hübner von den SF Lieme, der das Turnier souverän leitete und für einen geordneten Ablauf aller Runden verantwortlich war.
Ausrichter der Veranstaltung war der Schachverband Ostwestfalen-Lippe e.V., vertreten durch den Seniorenbeauftragten und zweiten Vorsitzenden Wolfgang Reker. Dank der guten Organisation und der angenehmen Turnieratmosphäre wurde die OWL-Senioreneinzelmeisterschaft 2026 in Lage-Hörste von den Teilnehmern als gelungene Veranstaltung wahrgenommen.
Ergebnisse: Schachturnier-Ergebnisserver Chess-results.com – OWL Senioreneinzelmeisterschaft 2026

Thomas Platz gewinnt den Dähne-Pokal
Thomas Platz vom SV Ennigerloh-Oelde hat den Dähne-Pokal der laufenden Saison gewonnen. Im Finale setzte er sich gegen Volker Dittert vom SV Barntrup durch.
Mit dem Turniersieg qualifiziert sich Thomas Platz für den NRW‑Einzelpokal.
Ausschreibung der Senioren-Schachmeisterschaft OWL 2026
Anmeldungen können bis zum 01.04.2026 an den, in der unten verlinkten Ausschreibung genannten Kontakt, erfolgen.
Gespielt wird: Dienstag, 07.04.2026 ab 09:00 Uhr bis Freitag, 10.04.2026 13:30 Uhr
Turnierort: Haus des Gastes, Freibadstraße 3, 32791 Lage-Hörste
Genau Ausschreibungsmodalitäten entnehmen Sie bitte der verlinkten Ausschreibung.
„Zwei an einem Tag“
hieß das Motto der diesjährigen Verbandsmeisterschaften im „Blitz-Schach“,
die sowohl für Mannschaften als auch für Einzelteilnehmer von der SG Hücker-Aschen im örtlichen Vereinszentrum ausgerichtet wurden.
Dieses Motto machte sich dann Maurin Möller vom SK Blauer Springer Paderborn zu eigen. Denn er gewann vormittags mit seinem Team den Titel und holte sich am Nachmittag auch den Einzelpokal.

Das Team der Paderborner Blauen Springer blieb in den neun Runden ohne Niederlage. Ausgerechnet gegen die Vertretung der gastgebenden SG Hücker-Aschen ließen sie ein Remis zu.
Platz zwei holte sich die SG Bünde und der dritte Platz ging an den Heeper SK.


Alle drei sind damit für die NRW Ebene qualifiziert.
In der Einzelmeisterschaft kam nach dreizehn Runden im „Schweizer System“ Maurin Möllers Vereinskollege Niklas Schlangenotto auf Rang zwei und die Bronzemedaille ging an Jonas Freiberger vom SK Werther.

Der hatte den punktgleichen Pascal Brunke (SG Bünde) in zwei Stichkämpfen bezwungen. Auch hier haben sich die drei genannten für NRW qualifiziert. Die Turnierleitung lag in den Händen von Malte Brinkmann (SG Hücker-Aschen) und Christian Jackl (KS Herford).
Die Siegerehrung nahm ein prominenter Gast vor. Boris Bruhn (Hamburg), renommierter Funktionär im Deutschen Schach und derzeit Mitglied der Social Commission der FIDE (Weltschachbund) fand lobende Worte für Sieger, Beteiligte und Gastgeber.

Die Tabellen sind unter folgenden Links zu finden:
OWL-Mannschaftsblitzen: https://s3.chess-results.com/tnr1298350.aspx?lan=0
OWL-Einzelblitzen: https://s1.chess-results.com/tnr1298343.aspx?lan=0&art=1&SNode=S0
